11.05.2026 - Rheine blickte über den Tellerrand beim Frühstück international und fair - ein bunter Vormittag mit vielen spannenden Begegnungen
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnten am Samstag, dem 9. Mai - dem Welttag des Fairen Handels und zugleich Europatag - bei herrlichem Frühlingswetter auf dem Marktplatz schmecken und erleben, wie in vielen verschiedenen Ländern der Welt gefrühstückt wird. Eingeladen hatten die ASW e.V., die Steuerungsgruppe FairTradeStadt Rheine und der Weltladen.

Männer und Frauen aus Sri Lanca und dem Iran, aus Russland und Kasachstan, aus der Ukraine und Syrien, aus afrikanischen Ländern und aus der Türkei und Afghanistan boten Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern an. Sie präsentierten damit zugleich ein Stück ihrer Kultur und Lebensart. Auch heimische deutsche Frühstückspeisen und -getränke fehlten nicht, angeboten von der ASW, und fair gehandelte und leckere Frühstückszutaten aus dem Weltladen wurden natürlich ganz besonders präsentiert.

Bereichert wurden die kulinarischen Erlebnisse durch mitreißende Live-Auftritte von afrikanischen Musikern und von einer bezaubernden Tanzvorführung zweier junger tamilischer Mädchen.
Passend zum Europatag hielt die Europaunion Steinfurt Informationen an ihrem Stand bereit und die Verbraucherberatung Rheine zeigte neben ihrem Beratungsangebot auch die Bedeutung des Fairen Handels auf. Eine Vertreterin der Aktion "Brot für die Welt" war ebenfalls anwesend und verdeutlichte an ihrem Stand den Einsatz für weltweite Gerechtigkeit sowie die großen Herausforderungen des Klimawandels besonders für die Länder des globalen Südens und wies hin auf den Zusammenhang mit unserer Ernährung.
So wurde der Marktplatz vor dem Weltladen zu einem Ort der Gemeinschaft und Begegnung von Menschen aus aller Welt. "Die Vielfalt ist eine Bereicherung für uns alle", freute sich Manoharan Murali, der Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration Rheine. Und die stellvertretende Bürgermeisterin Birgitt Overesch schrieb in ihren Dankesworten an die Veranstalter: "Ein Vormittag, der gezeigt hat, was Integration wirklich bedeutet: nicht Anpassung, sondern gegenseitiges Kennenlernen und Respekt".



